„Tatort“ aus Münster mit 14 Mio. Quote: Thiel und Boerne jagen ihren eigenen Rekord – TV

Diese Zwei sind einsame SPITZE.

14,16 Millionen! Das ist die Quote des 40. Münster-„Tatorts“ von Sonntagabend. So viele Zuschauer sahen die Jubiläums-Folge „Des Teufels langer Atem“ mit dem kultigen Münster-Team um Kommissar Thiel (Axel Prahl) und Rechtsmediziner Boerne (Jan Josef Liefers).

Seit 1992 gab es nur drei Fälle, die so stark waren. Natürlich alle aus Münster! Mit 14,56 für die Episode „Fangschuss“ aus dem Jahr 2017 liegen Prahl und Liefers hier vor sich selbst an der Spitze. Der letzte Fall „Rhythm and love“ holte im Frühjahr 2021 14,22 Millionen als Quote. „Des Teufels langer Atem“ klettert also nun auf Platz 3 des Rankings.

DAS alleine ist also kein Rekord, der Marktanteil aber schon. Mit 41 Prozent Marktanteil setzt das Team eine neue Rekord-Marke. So viel Marktanteil hatte der ARD-Krimi noch nie.

Darüber freuen sich die TV-Stars sicherlich sehr. Was die Fans vorm Fernseher gestern freute? Dass sich Thiel und Boerne duzten.

Kommissar Thiel und Rechtsmediziner Boerne waren am Sonntagabend in der Schluss-Szene plötzlich vom „Sie“ zum „Du“ gewechselt. „Ich dank auch dir, Karl Friedrich, dass du an mich geglaubt hast“, sagt Thiel ergriffen. Boerne klopft dem Ermittler etwas unbeholfen auf die Schulter und antwortet: „Wir gehen jetzt besser, Frank.“

Bisschen durcheinander beim Ermitteln gegen sich selbst: Axel Prahl als Hauptkommissar Thiel mit Jan Josef Liefers (Professor Boerne) bei ihrem neusten Fall, der am gestrigen Sonntag ausgestrahlt wurde Foto: WDR/Molina Film/Thomas Kost

So endete der 40. Fall des Münster-„Tatorts“ ganz im Zeichen der Freundschaft. Bisher hatte das Duo viel Wert auf Förmlichkeit gelegt. Ob es bei der neuen Kumpelhaftigkeit bleibt, steht aber noch in den Sternen.

„Kommissar Thiel und Prof. Boerne ist im Laufe ihrer 20-jährigen Zusammenarbeit in besonderen Momenten schon das ein oder andere Mal ein ,Du‘ herausgerutscht“, sagte eine Sprecherin des Westdeutschen Rundfunk auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. „Bisher sind sie aber immer zum ,Sie‘ zurückgekehrt.“